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Cursdorf - Geburtsort Georg Heinrich Macheleids - dem "Vater der Thüringer Porzellanindustrie" , wurde zum ersten Mal 1465 urkundlich erwähnt. Seit dieser Zeit durchlebte der Ort eine wechselvolle Geschichte.
Vom dreißigjährigen Krieg blieb Cursdorf nicht verschont. Im 17. und 18. Jahrhundert begann der Olitätenhandel aufzublühen, Buckelapotheker zogen von hier aus ins weite
Land und brachten dem Ort einen gewissen Wohlstand. Aus dem 19. Jahrhundert können wir berichten, dass hier um 1830 die erste Glashütte nahe dem heutigen Ortsteil
Ziegelhütte entstand. In dieser Zeit verlor der Olitätenhandel immer mehr an Bedeutung. Ende des 19. Jahrhunderts siedelte eine hier ansässige Zündholzfabrik nach Riesa um. In deren Gebäuden entstand 1911 die erste Glühlampenfabrik. Heute ist Cursdorf ein touristisch erschlossenes Kleinod.
Mit seinen über 300 Gästebetten, den Tagungsmöglichkeiten sowie vielen Erholungs- und Freizeitangeboten findet der Gast hier vieles, was sein Herz begehrt.
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